Liebe ORF Radio Tirol Hörerinnen und Hörer,

wir freuen uns, dass Sie uns Woche für Woche begleiten.
Vielen vielen Dank für Ihre zahlreichen Rückmeldungen!

 

Sendetermin: Freitag 9.40 Uhr
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Bisher weit über 500 Beiträge!

Der Link zu unseren Rezepten: http://tirol.orf.at/radio/tags/rezepte/

Viele der Rezepte finden Sie auch in meinen Büchern

 

Die Gesichter hinter den Beiträgen

Christoph Rohrbacher, ORF-Radio-Tirol Programmchef

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Angelika Kirchmaier

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Die häufigsten Fragen, die uns zu unseren Kochsendungen gestellt werden

Kocht ihr tatsächlich?

JA! Wir kochen jedes Gericht vor laufendem Mikrophon. Das ist manchmal gar nicht so einfach ;-)

 

Woher stammen die Rezepte?

Bei den Rezepten handelt es sich ausschließlich um  Eigenkreationen.

Anregungen holen wir uns aus verschiedenen Quellen. Von  der Speisekarte auf einer urigen Berghütte über die Kochvorlieben unserer  Familien und Freunde bis hin zu exotischen Leckereien aus aller Welt. Gerne nehmen wir auch Anregungen unserer Hörerinnen und Hörer auf, genau so wie Anregungen der Tiroler Lebensmittelhändler. Nicht selten ergeben sich durch nächtliche Inspirationen neue Kreationen.

 

Sind die Rezepte erprobt?

Ja, bevor ein Rezept auf Sendung darf, wird es im  Durchschnitt 4 x Probe gekocht.

 

Wer isst die Gerichte, die ihr zubereitet?

Der Großteil unserer Gerichte wird verschenkt. Einen Teil verkosten wir selber.

 

Verwendet ihr tatsächlich – wo möglich – ausschließlich  Produkte aus Tirol und Österreich?

Ja, die Verwendung regionaler Lebensmittel steht bei uns  im Mittelpunkt!

Viele Gründe sprechen für Lebensmittel aus der Region. Der  ökologische Rucksack wiegt bedeutend weniger, denken Sie zum Beispiel an einen  Apfel, der aus Südafrika nach Tirol gekarrt wird und über 13.000 km um den  halben Erdball reist und dabei pro Kilogramm Transportgewicht, also pro Kilo Apfel, knapp 5 l Erdöl verbraucht oder an Lammfleisch aus Neuseeland, ebenfalls  tausende Kilometer unterwegs. Wozu die Umwelt unnötig mit Treibstoffverbrauch, Transportenergieaufwand durch Kühlungen etc. belasten, wenn wir uns in der Region aus einem prall gefüllten Warenkorb ganzjährig bedienen können?

Auch in punkto Gesundheit stellen regionale Lebensmittel weit gereiste in den Schatten. Eine Erdbeere, die am Feld ausreifen darf, steht im vollen Wirkstoffsaft, strotzt also vor lauter Vitaminen und Mineralien. Eine
Erdbeere, die noch tausende Kilometer Fahrt vor sich hat, muss unreif und damit mit wesentlich niedrigerem Wirkstoffgehalt geerntet werden.

 

Bei Milch und Fleisch entscheiden die Art der Haltung und  vor allem der Fütterung ob ein gesundes oder weniger gesundes Lebensmittel entsteht. Unsere Landschaft, unser raues Klima und die Almviehhaltung ermöglichen den Tiroler Milch- und Fleischbauern Produkte von besonders hohem gesundheitlichem Wert zu produzieren. Denken Sie zum Beispiel an die erzeugte Milchmenge. Eine Tiroler Kuh liefert pro Jahr ca. 4000 l Milch, aus einer holländischen Kuh wird mit Hilfe von viel Kraft- und Mastfutter eine Milchmenge von rund 10.000 Litern heraus “gepresst”. Nicht nur, dass das für die Kuh eine wesentliche kürzere Lebenserwartung bedeutet, auch die aus dieser Milch erzeugten Produkte, egal ob Käse, Joghurt oder alle anderen Milchprodukte, wirken für unseren Körper wie ein “Mastprodukt” mit allen gesundheitlichen Nachteilen. Frei nach dem Motto, die Kuh ist, was sie frisst und der Mensch ist was er isst!

 

Stellt sich noch die Frage nach dem Preis.
Hochzuchtlebensmittel können Sie mitunter deutlich günstiger erwerben, aber haben Sie damit auf Dauer gesehen wirklich gespart? Wie viel kosten die Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels, die Fahrt zum Arzt, die Krankenstandskosten? Wie viel an Wohlbefinden büßen Sie ein, wenn Sie minderwertigen Ballast in sich hinein stopfen? Oft ist der Karren schon so verfahren, dass man selber gar nicht merkt, wie viel an Leistungsfähigkeit man hinten lässt, wenn der “Sprit” – sprich das Essen – nicht das bringt, was der Körper braucht. In ein Benzinauto würde man auch nie Diesel tanken, nur weil der um ein paar Cent günstiger zu haben ist.

 

Und zum Schluss die Sache mit der Saison. Wenn ich meine Studenten nach ihren Favoriten in Sachen Gemüsesorten frage, dann stehen – egal zu welcher Jahreszeit – Paprika, Tomaten, Gurken und vielleicht noch Zucchini hoch im Kurs. Was man z. B. aus den heimischen Wintergemüsesorten, wie Kraut, Sellerie, Wirsing, Lauch und Petersilienwurzeln herstellen kann? Bis auf Krautsalat und Suppe ist die Variation dürftig. Was vielen, vor allem jungen
KonsumentInnen fehlt, sind Anregungen zur Verwendung von heimischen Saisonlebensmitteln. Und genau diese Anregungen liefern wir Woche für Woche mit  unseren Radio Tirol-Beiträgen.

 

Rezepte

Die aktuell gesendeten Rezepte finden Sie auf der  Homepage des ORF Tirol.

 

Ernährungstipps

Viele der gesendeten Ernährungstipps finden Sie in meinen  Büchern.

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